Was verdient ein wählbarer Bürger?

Wie in dem vorherigen Artikel beschrieben bin ich im Kreis als wählbarer Bürger aktiv.

Hier eine kurze Auflistung, wie hoch meine Aufwandsentschädigung ist:

  • 26 € Sitzungsgeld für Fraktions- und Ausschusssitzungen
  • 23 € Fahrgeld (Glinde-Bad Oldesloe – Sitzung – Bad Oldesloe – Glinde)

Das Fahrgeld gibt es natürlich nur wenn man gefahren ist, wenn ich bei irgendeinem Fraktions-Kollegen mitfahre dann gibt es für mich nix und für ihn die 23 €. Bei Bahnfahrten kann ich mir den Fahrkartenpreis erstatten lassen. Nur die Bahnanbindung Glinde – Oldesloe ist ist halt nicht die Beste. Die Aufwandsentschädigung deckt die Unkosten: Telefon, Porto, Benzin, etc. ab. Das Sitzungsgeld gibt es egal wie lange die Sitzung dauert, ob 30 min. oder 4 Stunden. Außerdem muss man (sollte man) sich ja für die Sitzungen vorbereiten und mindestens die Unterlagen gelesen haben.

Man wird also nicht reich… die Arbeit als Kommunalpolitiker ist ehrenamtlich. Wer in die Kommunalpolitik geht um Geld zu verdienen sollte die Zeit lieber bei Mc Donalds o.ä. arbeiten und würde weitaus mehr bekommen.

One Response to “Was verdient ein wählbarer Bürger?”

  1. Patrick sagt:

    Naja, wobei die Aufwandsentschädigung geradezu fürstlich erscheint im Vergleich zu dem, was die Kollegen in den kommunalen Selbstverwaltungsgremien bekommen 😉
    Selbst in einer Stadt mit knapp 27.000 Einwohnern wie Reinbek, in der die vernünftige Arbeit auf kommunaler Ebene ja nur unwesentlich weniger Vorbereitung verlangt als auf derEbene des Kreises, gibt es nur kaum mehr als ein Trinkgeld.
    Aber da hast du natürlich recht, reich wird man auch auf Kreisebene nicht wirklich.
    Aleine daher ist es umso wichtiger, dass wir die Ehrenamtler, die wir haben, nicht auch noch vergraulen.

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