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	<title>Kommentare zu: Ein Politiker spricht: Klartext!</title>
	<link>http://blog.lukas-kilian.de/archives/73</link>
	<description>Kommunalpolitik in Glinde und Stormarn</description>
	<pubDate>Mon, 21 May 2012 05:44:18 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: Patrick</title>
		<link>http://blog.lukas-kilian.de/archives/73#comment-55</link>
		<author>Patrick</author>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 18:23:33 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.lukas-kilian.de/archives/73#comment-55</guid>
		<description>Ich muss da auch mal Wiefelspütz Partei ergreifen. Leute, die mit gefährlichem 5%-Wissen um sich werfen, habe wir zur Genüge und ich finde es mehr als gerechtfertig, wenn isch Politiker einfach mal verhalten wie normale Menschen und eutlich sagen, wenn schwachsinnige Äußerungen schwachsinnig sind. 
Ich kann mich an einen Stand in Reinbek erinnern, den die Junge Union dort veranstaltet hatte zur Weissrusslandkampagne (http://www.menschenrechte-fuer-belarus.de/). Den ganzen Tag über spricht man ausführlich mit Menschen und bekommt positive wie auch negative Resonanz.
Doch plötzlich pöbelte mich ein Mensch an, ich wüsste gar nicht, was ich sagen würde, Deutschland sei eine Diktatur, ich hätte keine Ahnung von den Zuständen in Weissrussland, ich wäre doof  und so weiter und so fort. Ich habe dann 2 Ansätze gemacht, sachlich zu antworten, bis es mir definitiv zu bunt wurde und ich dem Mann klar zu verstehen gab, dass ich ihn für einen sehr dummen Menschen halten würde und meine Zeit zu schade wäre, mich mit ihm weiter zu unterhalten.
Ich fand meine Reaktion damals angemessen und finde sie auch heute noch angemessen in der Retroperspektive. 
Ich halte gar nichts davon aus falsch verstandener Höflichkeit gegenüber verbalen Angriffen und dummen Äußerungen zurückhaltend zu sein und würde, trotz der Kritik meiner beiden Mitverteiler damals, jederzeit wieder so reagieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss da auch mal Wiefelspütz Partei ergreifen. Leute, die mit gefährlichem 5%-Wissen um sich werfen, habe wir zur Genüge und ich finde es mehr als gerechtfertig, wenn isch Politiker einfach mal verhalten wie normale Menschen und eutlich sagen, wenn schwachsinnige Äußerungen schwachsinnig sind.<br />
Ich kann mich an einen Stand in Reinbek erinnern, den die Junge Union dort veranstaltet hatte zur Weissrusslandkampagne (http://www.menschenrechte-fuer-belarus.de/). Den ganzen Tag über spricht man ausführlich mit Menschen und bekommt positive wie auch negative Resonanz.<br />
Doch plötzlich pöbelte mich ein Mensch an, ich wüsste gar nicht, was ich sagen würde, Deutschland sei eine Diktatur, ich hätte keine Ahnung von den Zuständen in Weissrussland, ich wäre doof  und so weiter und so fort. Ich habe dann 2 Ansätze gemacht, sachlich zu antworten, bis es mir definitiv zu bunt wurde und ich dem Mann klar zu verstehen gab, dass ich ihn für einen sehr dummen Menschen halten würde und meine Zeit zu schade wäre, mich mit ihm weiter zu unterhalten.<br />
Ich fand meine Reaktion damals angemessen und finde sie auch heute noch angemessen in der Retroperspektive.<br />
Ich halte gar nichts davon aus falsch verstandener Höflichkeit gegenüber verbalen Angriffen und dummen Äußerungen zurückhaltend zu sein und würde, trotz der Kritik meiner beiden Mitverteiler damals, jederzeit wieder so reagieren.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lukas Kilian</title>
		<link>http://blog.lukas-kilian.de/archives/73#comment-54</link>
		<author>Lukas Kilian</author>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 14:17:58 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.lukas-kilian.de/archives/73#comment-54</guid>
		<description>Man kann gar nicht everybodys darling sein, aber man kann doch wohl ordentlich antworten. Klar können einen viele Halbwahrheiten, Verschwörungstheorien und fahrlässiges Unwissen machmal zur Weißglut treiben - nur sollte man da nicht zurückschlagen. Wenn man sich selber damit nicht auskennt, schreibt man das ganz ehrlich. Eine ordentliche Antwort kann ja sein, ich weiß das nicht oder bitte fragen sie jemand anderes, oder oder oder.
Abwertend und Oberlehrerhaft solche Anfragen abzutun bringt nichts, auch wenn viele Anfragen durchaus versteckte/offene Angriffe beinhalten (guckt da mal bei Nils Annen).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann gar nicht everybodys darling sein, aber man kann doch wohl ordentlich antworten. Klar können einen viele Halbwahrheiten, Verschwörungstheorien und fahrlässiges Unwissen machmal zur Weißglut treiben - nur sollte man da nicht zurückschlagen. Wenn man sich selber damit nicht auskennt, schreibt man das ganz ehrlich. Eine ordentliche Antwort kann ja sein, ich weiß das nicht oder bitte fragen sie jemand anderes, oder oder oder.<br />
Abwertend und Oberlehrerhaft solche Anfragen abzutun bringt nichts, auch wenn viele Anfragen durchaus versteckte/offene Angriffe beinhalten (guckt da mal bei Nils Annen).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Philipp Schwab</title>
		<link>http://blog.lukas-kilian.de/archives/73#comment-53</link>
		<author>Philipp Schwab</author>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 11:23:33 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.lukas-kilian.de/archives/73#comment-53</guid>
		<description>Hallo lieber Lukas,

super Sache, deine Seite. Die Präsenz der Union im Internet ist nicht nur wichtig, sondern bislang auch deutlich vernachlässigt. Da ist es gut zu sehen, dass einige CDUler auf diesem Feld aktiv sind. Ich schreibe auch, um zu fragen,ob wir in Zukunft vielleicht kooperieren könnten, wenn dir cdu-politik.de gefällt. Meine Mailadresse hast du ja.

Mit besten Grüßen,

Philipp Schwab
einer der Autoren von cdu-politik.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo lieber Lukas,</p>
<p>super Sache, deine Seite. Die Präsenz der Union im Internet ist nicht nur wichtig, sondern bislang auch deutlich vernachlässigt. Da ist es gut zu sehen, dass einige CDUler auf diesem Feld aktiv sind. Ich schreibe auch, um zu fragen,ob wir in Zukunft vielleicht kooperieren könnten, wenn dir cdu-politik.de gefällt. Meine Mailadresse hast du ja.</p>
<p>Mit besten Grüßen,</p>
<p>Philipp Schwab<br />
einer der Autoren von cdu-politik.de</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Johan</title>
		<link>http://blog.lukas-kilian.de/archives/73#comment-52</link>
		<author>Johan</author>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 06:16:11 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.lukas-kilian.de/archives/73#comment-52</guid>
		<description>Ich find es sehr angenehm, wenn Politiker das, was sie meinen auch in einer an der Zielgruppe ausgerichteten Sprache formulieren.

Wie es in den Wald hineinruft, so schallt's heraus. Und wenn ich mir diese Endlosfragen, die an mehrere alle Abgeordneten gleichzeitig gestellt werden anschaue, oder die reinen Motzmails, dann finde ich solche Antworten durchaus passend.

Das hat nichts mit Arroganz zu tun. Nur als Jemand, der sich täglich für das Volk einsetzt kann ich auch erwarten, dass ein wenig Sorgfalt und Erstrecherche passiert, bevor ich anfange rumzumailen. Zur Erstrecherche gehört nicht nur, dass ich die Grundlagen recherchiere, sondern auch, ob ich den richtigen Ansprechpartner habe.

Jeder Politiker hat ein mehr oder minder scharfes Profil, das auf seinen Kompetenzen und Interessen beruht. Und alles, was nicht in sein Profil passt muss er zwangsläufig anderen (Fraktionskollegen) überlassen, da er sonst
a) Die Fraktion in Unkenntnis des Sachverhalts in Schwierigkeiten bringt, oder
b) rumschwallert.

Eine Ausnahme hiervon können natürlich konkrete Probleme aus dem Wahlkreis sein.

Und zu guter letzt ist es ja immernoch so: Wer immer Everybodys Darling sein will wir irgendwann everybodys Arschloch sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich find es sehr angenehm, wenn Politiker das, was sie meinen auch in einer an der Zielgruppe ausgerichteten Sprache formulieren.</p>
<p>Wie es in den Wald hineinruft, so schallt&#8217;s heraus. Und wenn ich mir diese Endlosfragen, die an mehrere alle Abgeordneten gleichzeitig gestellt werden anschaue, oder die reinen Motzmails, dann finde ich solche Antworten durchaus passend.</p>
<p>Das hat nichts mit Arroganz zu tun. Nur als Jemand, der sich täglich für das Volk einsetzt kann ich auch erwarten, dass ein wenig Sorgfalt und Erstrecherche passiert, bevor ich anfange rumzumailen. Zur Erstrecherche gehört nicht nur, dass ich die Grundlagen recherchiere, sondern auch, ob ich den richtigen Ansprechpartner habe.</p>
<p>Jeder Politiker hat ein mehr oder minder scharfes Profil, das auf seinen Kompetenzen und Interessen beruht. Und alles, was nicht in sein Profil passt muss er zwangsläufig anderen (Fraktionskollegen) überlassen, da er sonst<br />
a) Die Fraktion in Unkenntnis des Sachverhalts in Schwierigkeiten bringt, oder<br />
b) rumschwallert.</p>
<p>Eine Ausnahme hiervon können natürlich konkrete Probleme aus dem Wahlkreis sein.</p>
<p>Und zu guter letzt ist es ja immernoch so: Wer immer Everybodys Darling sein will wir irgendwann everybodys Arschloch sein.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stecki</title>
		<link>http://blog.lukas-kilian.de/archives/73#comment-51</link>
		<author>Stecki</author>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 22:19:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.lukas-kilian.de/archives/73#comment-51</guid>
		<description>Moin Lukas, mal ein paar Gedanken: Transparenz und Bürgernähe sind auf jeder Ebene der Politik unabdingbar. Und ein Abgeordneter sollte für die Wähler seines Wahlkreises ansprechbar sein und ein offenes Ohr haben. Aus meiner Erfahrung gilt das aber auch für die meisten (Ausnahmen bestätigen die Regel). Leider aber haben sich durch die Möglichkeiten des Internet auch Effekte eingeschlichen, die zumindest "schwierig" sind. Zum einen führen die vergleichsweise Anonymität und der gegen 0 tendierende Aufwand einer Email an einen Politiker teilweise zu einem kaum ernsthaft und mit der gebotenen Sorgfalt zu bewältigenden Posteingangsberg. Plattformen wie abgeordnetenwatch forcieren diese Tendenz. Sie sind ja fast schon eine Art Pranger. Viele (nicht alle, aber ein bedenklich großer Teil) der "Fragen", die dort gestellt werden, sind entweder extrem unsachlich, unqualifiziert oder zumindest ganz offensichtlich an den falschen Adressaten gerichtet und sollen eher dem Motzen dienen als wirklicher Sachaufklärung. Und leider tümmeln sich in solchen Foren leider nicht wenige Querulanten, die einfach nur Dampf ablassen wollen. Ich erwarte geradezu, daß meine Abgordneten ihre wertvolle Zeit und auch die begrenzte (und ebenfalls durch den Steuerzahler bezahlte) Zeit der Mitarbeiter nicht für solche pathologischen oder neurotischen Fälle opfern, sondern echte Politik betreiben. Und ich kann da gut nachempfinden, wie ein langjähriger Abgeordneter wie Herr Wiefelspütz dann eben auch mal Klartext redet. Denn es ist leider ja wirklich so - und das sollten auch Deine Erfahrungen schon zeigen - daß viele der "Fragen" (Vorwürfe/Anmachen) an Politiker eben nur mehr oder weniger kaschierte plumpe Vorwürfe oder Voruteile sind. Als Bürger zu erwarten, daß man einfach mal seinen Abgeordneten an den Pranger stellt, ohne überhaupt selbst groß Zeit investiert zu haben, um sich zu einem Thema wirklich schlau zu machen usw, halte ich jedenfalls nicht für in Ordnung. All das soll nicht den Anspruch auf gute Antworten auf ordentliche Fragen schmälern. Ich habe auch hier konkret die Fragen an Wiefelspütz nicht gelesen, weil ich abgeordnetenwatch vom Grundsatz und der Öffentlichkeitsarbeit her für problematisch und nur begrenzt seriös halte und da früher genug reingeschaut habe, um da ca. 90% für reinen Müll zu erachten :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moin Lukas, mal ein paar Gedanken: Transparenz und Bürgernähe sind auf jeder Ebene der Politik unabdingbar. Und ein Abgeordneter sollte für die Wähler seines Wahlkreises ansprechbar sein und ein offenes Ohr haben. Aus meiner Erfahrung gilt das aber auch für die meisten (Ausnahmen bestätigen die Regel). Leider aber haben sich durch die Möglichkeiten des Internet auch Effekte eingeschlichen, die zumindest &#8220;schwierig&#8221; sind. Zum einen führen die vergleichsweise Anonymität und der gegen 0 tendierende Aufwand einer Email an einen Politiker teilweise zu einem kaum ernsthaft und mit der gebotenen Sorgfalt zu bewältigenden Posteingangsberg. Plattformen wie abgeordnetenwatch forcieren diese Tendenz. Sie sind ja fast schon eine Art Pranger. Viele (nicht alle, aber ein bedenklich großer Teil) der &#8220;Fragen&#8221;, die dort gestellt werden, sind entweder extrem unsachlich, unqualifiziert oder zumindest ganz offensichtlich an den falschen Adressaten gerichtet und sollen eher dem Motzen dienen als wirklicher Sachaufklärung. Und leider tümmeln sich in solchen Foren leider nicht wenige Querulanten, die einfach nur Dampf ablassen wollen. Ich erwarte geradezu, daß meine Abgordneten ihre wertvolle Zeit und auch die begrenzte (und ebenfalls durch den Steuerzahler bezahlte) Zeit der Mitarbeiter nicht für solche pathologischen oder neurotischen Fälle opfern, sondern echte Politik betreiben. Und ich kann da gut nachempfinden, wie ein langjähriger Abgeordneter wie Herr Wiefelspütz dann eben auch mal Klartext redet. Denn es ist leider ja wirklich so - und das sollten auch Deine Erfahrungen schon zeigen - daß viele der &#8220;Fragen&#8221; (Vorwürfe/Anmachen) an Politiker eben nur mehr oder weniger kaschierte plumpe Vorwürfe oder Voruteile sind. Als Bürger zu erwarten, daß man einfach mal seinen Abgeordneten an den Pranger stellt, ohne überhaupt selbst groß Zeit investiert zu haben, um sich zu einem Thema wirklich schlau zu machen usw, halte ich jedenfalls nicht für in Ordnung. All das soll nicht den Anspruch auf gute Antworten auf ordentliche Fragen schmälern. Ich habe auch hier konkret die Fragen an Wiefelspütz nicht gelesen, weil ich abgeordnetenwatch vom Grundsatz und der Öffentlichkeitsarbeit her für problematisch und nur begrenzt seriös halte und da früher genug reingeschaut habe, um da ca. 90% für reinen Müll zu erachten <img src='http://blog.lukas-kilian.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /></p>
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