Archive for Mai, 2008

Neu: Chat auf www.Lukas-Kilian.de

Mittwoch, Mai 21st, 2008

Auf meiner Homepage www.lukas-kilian.de habe ich einen Chat eingerichtet. Dieser Chat ist nicht dauerhaft geöffnet, sondern wird in unregelmäßigen Abstanden zur Diskussion einladen. Auf meiner Homepage, aber auch hier im Blog werde ich bekannt geben wann er geöffnet wird. Der Chat soll Ihnen noch einen direkteren Draht zu mir ermöglichen. Gerade nach Entscheidungen im Kreistag werde ich dort Rede und Antwort stehen.

Natürlich können Sie mich aber auch jederzeit über das Kontaktformular auf der Seite erreichen. Wenn Sie Fragen, Anregungen, Kritik usw. haben melden Sie sich bitte.

Die Richtige Entscheidung: Diätenerhöhung gestoppt

Dienstag, Mai 20th, 2008

Die Bundesparteien von CDU und SPD haben ihre weitere Diätenerhöhung gestoppt. Eine solche weitere Erhöhung der Bezüge würde nicht vermittelbar sein. Auch große Teile der beiden Bundestagsfraktionen hatten sich inzwischen gegen eine weitere Erhöhung ausgesprochen. Ich habe mich heute gefreut, dass die beiden Parteien auf das Volk gehört haben. Die Erhöhung wäre meines Erachtens unverschämt gewesen. Zwar können die Bundestagsabgeordneten gerne gut verdienen, aber ständige Erhöhungen sind nicht verständlich.

Als Kommunalpolitiker erhalten wir keine Diäten. Wir bekommen eine Aufwandsentschädigung, die an feste Regelsätze geknüpft ist. Was ich als wählbarer Bürger als Aufwandsentschädigung bekomme lesen Sie hier.

Forum 21 – Was ist das eigentlich?

Montag, Mai 19th, 2008

Das Forum 21 ist eine Wählergemeinschaft die einzig und allein aus Reinbekern besteht. Zwar tritt die Partei über den ganzen Kreis verteilt in 21 Wahlkreisen an, ihre Direktkandidaten kommen aber alle nur aus Reinbek. Das dieses Forum nur Reinbeker Interessen im Kreistag vertreten wird liegt auf der Hand, kann aber nicht bewiesen werden. Ihr Programm liest sich jedenfalls wie eine  lange Wunschliste, und es fällt auf, dass sie sehr viele Bereiche an die einzelnen Gemeinden „runterreichen“ wollen. Vielleicht auch nach Reinbek?

Da man für einen Sitz im Kreistag ja bekanntlich nur noch ungefähr 2 % der Stimmen braucht, kann es sogar sein, dass ein Forum Abgeordneter zu uns stößt. Ich kann allen außerhalb von Reinbek die Wahl des Forum 21 nicht empfehlen. Den Reinbekern empfehle ich aber auch die CDU zu wählen.
Eine Wählergemeinschaft hat außerdem das Problem keinen direkten Draht nach oben zu haben. Ich kann mich an meine Partei wenden und die Landtags- oder Bundestagsabgeordneten auf kurzem Dienstweg befragen oder sie bitten etwas zu ändern. Wählergemeinschaften bleiben immer nur auf der einen Ebene kleben.

Versprochen – vor der Wahl gebrochen: Die SPD und ihre Kandidatin

Sonntag, Mai 18th, 2008

Eine Glinder SPD Kandidatin, die sowohl für den Kreis als auch für den Ort antritt hat ihr erstes Wahlversprechen gebrochen. Frau Stawinoga kündigte in ihrem Wählerbrief an, sich in Glinde für alle Schulformen einzusetzen. Auch in ihrem Kreistagsflyer spricht sie das Thema an, dort heißt es etwas zurückhaltender: „Außerdem möchte ich mich dafür einsetzten, dass die Chancengleichheit in der Bildung gewährleistet ist. Daher ist darauf zu achten, dass unterschiedliche Schulformen in erreichbarer Nähe angeboten werden.

Fakt ist, dass Glinde ein Gymnasium, eine Integrierte Gesamtschule und eine Haupt- und Realschule (Sönke-Nissen Schule) hat. Die CDU spricht sich dafür aus, dass in Glinde die Bildungsvielfalt erhalten bleibt und stellte in der letzten Sitzung der Stadtvertretung deshalb den Antrag, die Sönke-Nissen-Schule in eine Regionalschule (zusammengelegte Haupt- und Realschule) umzuwandeln. Wir hätten dann in Glinde ein Gymnasium, eine Gemeinschaftsschule (ehemalige IGS) und eben diese Regionalschule. Bei der SPD sprach sich mit Frau Stawinoga eine Kandidatin für das gleiche Modell aus. Dafür nutzt sie ihre Wahlwerbemitteln. Seltsam nur, dass die SPD in der Stadtvertretung einen gegenteiligen Antrag stellte. Die Sönke-Nissen-Schule sollte nach dem Willen der SPD in eine weitere Gemeinschaftsschule umgewandelt werden.

Und es kam wie es kommen muss, die SPD stimmte mit der Unterstützung von den Grünen und der FUGS, für die Gemeinschaftsschule. Bildungsvielfalt nein danke! Auch in Reinbek wird es dank der SPD keine Regionalschule geben. Wenn es jetzt heißt, dass die Elternbefragung die SPD dazu bewogen habe, dann ist das ein fadenscheiniges Argument, denn die meisten Eltern die für eine zweite Gemeinschaftsschule in Glinde stimmten gingen davon aus, dass auch diese eine Oberstufe bekommt. Das glaubt die SPD angeblich auch. Ihre SPD-Bildungsministerin, die eine solche Oberstufe genehmigen muss, sprach sich bei einer Wahlveranstaltung in Reinbek allerdings dagegen aus.

Als ich am letzten Samstag die SPD auf deren Marktstand auf dieses gebrochene Wahlversprechen hinwies, wurden es mir wie folgt erklärt.

  • Frau Stawinoga ist im Moment noch keine Stadtvertreterin sondern nur eine SPD Kandidatin (mit einem verdammt guten Listenplatz 4), daher könnte sie nichts für das Abstimmungsergebnis der SPD Fraktion.
  • Man dürfte ja wohl auch mal ein paar Wünsche in einem Wahlflyer benennen. Auch wenn diese nicht umgesetzt werden können, weil die Mehrheit der Partei dagegen ist.

Ich finde, dass hier der Wähler offensichtlich hinters Licht geführt wird. Es scheint die Strategie der SPD zu sein WÜNSCHE in ihren Wahlwerbemitteln zu nennen, die nicht einmal die Zustimmung der eigenen Leute finden, die aber nett klingen. Ich hätte keine Lust mehr eine solche Masche zu unterstützen. Ich fragte dann noch, ob die SPD diese Entscheidung zurücknimmt wenn Frau Stawinoga Stadtvertreterin ist… die Antwort: Nein! Dieser Kandidatin kann man eigentlich nur danken, da dank ihr einerseits die SPD-WÜNSCH-DIR-WAS-WAHLWERBUNGSSTRAEGIE aufgeflogen ist, andererseits weil sie nicht ideologisch verbohrte Bildungspolitik für Glinder Schüler plante. Auch wenn sie sicher wusste wie ihre Partei dazu steht. Deshalb mein Fazit: Hier wird der Wähler vor der Wahl betrogen.

Kandidatengrillen in Oststeinbek

Freitag, Mai 16th, 2008

Seit längerem war der Termin in Oststeinbek geplant. Erst unter dem Namen Kandidatengrillen – später dann wahrscheinlich aus geschmacklichen Gründen in Grillen mit Kandidaten umgetauft – fand heute Abend die Aktion statt.

Alle Jungwähler in Oststeinbek erhielten per Post eine persönliche Einladung und ein Freigetränk. Würstchen und weitere Getränke kosteten 0,50 €. Auch die Direktkandidaten der CDU Oststeinbek waren gekommen um sich den Fragen der Jungwähler zu stellen. Diese blieben aber leider zum Großteil weg. Hier spielen sicherlich einige Gründe mit rein. Einerseits fand die Veranstaltung heute eben an einem Freitag statt, dem Tag in der Woche an dem Jugendliche am wenigsten Zeit haben (vor allem abends), andererseits haben viele Jugendliche keine Lust auf Politik. Auch bei solchen Aktionen spürt man die Politikverdrossenheit – meines Erachtens eines der größten Probleme der Demokratie.
Dennoch wurde die Veranstaltung immer voller, da viele Oststeinbeker, die am Marktplatz vorbeikamen, sich dazu setzten. Alles in allem fand ich die Veranstaltung sehr gelungen, auch wenn ich mir ein paar mehr Erstwähler gewünscht hätte.

Weiter Flyer verteilen

Donnerstag, Mai 15th, 2008

Heute habe ich den ganzen Tag über meine Flyer verteilt und wieder sehr aufschlussreiche Gespräche mit den Bürgern geführt. Außerdem habe ich die ersten Personen getroffen, die mich schon gewählt haben (Briefwahl). Dank Sebastian Bigdon, der mir den ganzen Tag über geholfen hat, habe ich jetzt fast meinen ganzen Wahlkreis mit Flyern ausgestattet. Die heute Abend stattfindende Stadtvertretersitzung konnte ich leider aus persönlichen Gründen nicht wahrnehmen. Bisher bin ich über die Beschlüsse noch nicht informiert. Wenn ich mehr weiß melde ich mich hier.

Werbung in eigener Sache

Mittwoch, Mai 14th, 2008

Heute war der erste große Flyerverteiltag. Morgens standen wir vor der Schule und begrüßten die Schüler mit unseren Flugblättern, danach ging es dann in meinen Wahlkreis weiter.

Inzwischen sind nun die Straßen: Im Grund; Sebaldkoppel; An der Au, Havighorster Weg; Teile vom Sandweg; der Kiebitzweg, die Saalbergstraße; Am Südhang; die Sönke-Nissen-Allee; der Helenenweg, Teile der Möllner Landstraße, und das erste Stück des Oher Wegs mit meinem Wahlkampfprospekt ausgestattet. Alle Briefkästen, an denen ich Aufkleber gegen Werbung oder Prospekte sah habe ich selbstverständlich ausgelassen. Schließlich ist das auch nur „Werbung in eigener Sache“. Wer trotzdem meine Werbung haben möchte kann sich gerne hier melden.

Wie es mein Kreistagsfraktions-Kollege Johan von Hülsen in folgendem Artikel auch berichtet (hier), ist das Flyer bei solch sommerlichen Temperaturen viel angenehmer als sonst. Besonders nett sind die Gespräche mit den Bürgern, die in ihren Gärten arbeiten oder einfach das schöne Wetter genießen. Hier erfährt man wo der Schuh drückt. Egal ob es sich dabei um eine bessere Radwegbefestigung oder die vielen Schmierereien in Glinde handelte, ich bleibe bei den Themen am Ball oder werde sie an die entsprechenden Stellen weiterleiten. Nett sind auch die unterschiedlichen Reaktionen auf meine Plakate. Ein Feuerwehrkamerad fragte mich beim Übungsabend, vor wie viel Jahren das Bild von mir gemacht wurde. Ich würde in Wirklichkeit viel älter aussehen. Heute meinte ein anderer genau das Gegenteil und meinte, dass ich wohl künstlich gealtert wurde, in Wirklichkeit sähe ich viel jünger aus. Beides ist nicht der Fall. Das Bild wurde Ende Februar / Anfang März (2008) gemacht.